Gesetzlich oder privat krankenversichert – was ist besser?

Gesetzlich oder privat krankenversichert – was ist besser?

 

Gesetzliche Krankenkassen bieten soliden Gesundheitsschutz –  mehr allerdings nicht. Gutverdiener, Beamte und Selbstständige sind dagegen bei einem privaten Krankenversicherer oft gut aufgehoben: Die Leistungen sind je nach Tarif spürbar besser, der Monatsbeitrag ist je nach Alter und Gesundheitszustand häufig günstiger.

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf Gesundheitsleistungen, die wirtschaftlich sind und nicht über das medizinisch Notwendige hinausgehen. Nicht alle modernen und schonenden Behandlungsverfahren werden bezahlt, den Mehraufwand trägt man als Kassenpatient aus der eigenen Tasche. Beim Zahnarzt erstatten gesetzliche Kassen beispielsweise nur magere Festbeträge, für zeitgemäßen und ästhetisch ansprechenden Zahnersatz zahlt man als Kassenpatient kräftig aus eigener Tasche dazu. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden nach dem Gehalt berechnet: Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Beitrag. Dafür sind Ehepartner und Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Aufpreis mitversichert, sofern sie selbst noch kein Geld verdienen.

 

In der privaten Krankenversicherung gilt dagegen: Der Beitrag richtet sich nach gewünschten Leistungen, nach Gesundheitszustand und Alter. Privatversichern können sich alle beruflich Selbstständigen – aber auch Arbeitnehmer, die oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 57.600 Euro im Jahr bzw. 4.800 Euro im Monat verdienen (Stand 2017). Welche Leistungen im Einzelnen abgesichert werden, lässt sich in der PKV individuell vereinbaren. Die Auswahl reicht vom Einzelzimmer in der Klinik über volle Erstattung für ästhetischen Zahnersatz bis zum hohen Krankentagegeld. Gerade junge und gesunde Gutverdiener sparen in der Privaten oft viele hundert Euro im Jahr. Übrigens: Arbeitnehmer in der privaten Krankenversicherung erhalten einen Arbeitgeberzuschuss von rund 50 Prozent – wie in der gesetzlichen Krankenkasse.

 

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